Worte zum Tag

 

Herzlichen Glückwunsch

allen, die Nicole, Klaus, Nicky, Claas, Nicola, Nico, Niklas oder so ähnlich heißen, denn sie können heute Namenstag feiern.

Ihr Namenspatron, der Hl. Nikolaus, lebte vor über 1700 Jahren und kommt aus Myra, einer Stadt auf dem Gebiet der heutigen Türkei. Nikolaus ist einer der Heiligen, die nicht nur in der katholischen Kirche bekannt sind und deren Gedenktag gefeiert werden; vor nicht einmal einem Monat sind viele Kinder mit Laternen durch die Straßen gezogen und haben den Martinstag gefeiert und heute Morgen haben  viele Menschen Süßigkeiten oder sogar kleine Geschenke in ihren Schuhen gefunden. Schöne Bräuche, die Freude und Licht in unser Leben und die dunkle Jahreszeit bringen.

Auch der Hl. Martin ist schon seit über 1600 Jahren tot. Warum sind sie heute noch so populär?

Zwischen den Gedenktagen dieser beiden Männer liegt am 19.11. der von Elisabeth, eine Frau, die sich als reiche Landgräfin nicht mit der Armut anderer abfinden konnte und zu helfen versuchte, wo immer sie konnte. Auch sie brachte durch ihre Taten, Licht und Hoffnung in das Leben der Menschen, die sie unterstützte.

Alle drei haben eigentlich etwas ganz Einfaches gemacht, etwas, das wir heute auch tun können: die Not der Menschen sehen und teilen. Wahrnehmen, was um mich herum passiert und woran es anderen Menschen mangelt und dann abgeben von dem, was wir - manchmal sogar im Überfluss - haben.

Dann wird es nicht nur in unseren Fenstern und Vorgärten durch die Adventsdekoration heller, sondern auch in den Herzen – nicht nur bei den Empfangenden, sondern meist auch bei den Gebenden.

Susanne Kowol, Gemeindereferentin in der Katholischen Kirche Nordharz

 

 

Propstei Goslar | Kirche für und mit Menschen in Stadt & Land Goslar