Propsteisynode
Die Propsteisynode ist das „Parlament“ der Gemeinden und Einrichtungen unserer Propstei.
Als solche wählt sie natürlich den „Regierungschef“, den Propst, und beschließt den Haushaltsplan und den Stellenplan der Propstei.
Aber darüber hinaus gibt es eine Vielzahl anderer kirchlicher Aufgaben, an denen sie beteiligt ist. Umfassend wird dies in § 37 Abs. 1 der Propsteiordnung beschrieben:
- Die Propsteisynode berät Fragen des kirchlichen Lebens, insbesondere Angelegenheiten der Propstei. Sie kann der Landessynode Anregungen geben und in Angelegenheiten von gesamtkirchlicher Bedeutung ... Anträge an die Landessynode stellen.
So kann die Synode zu einer wichtigen Kontaktstelle werden, die Anregungen und Kritik von der „Basis“, den Gemeinden, aufnimmt und diese „nach oben“, zur Landessynode oder zum Landeskirchenamt weiter gibt.
Für die Gemeinden kann die Synode, wenn sie ihre Möglichkeiten nutzt, eine Plattform zum Austausch von Erfahrungen und zum Kennenlernen neuer Ansätze einer lebendigen Gemeindearbeit sein.
Die Goslarer Propsteisynode hat sich damit nicht begnügt, sondern immer auch gesellschaftliche Kernthemen aufgegriffen, bei denen es etwa um die Bewahrung von Leben, Schöpfung und Frieden geht. Indem sie dabei den christlichen Blickwinkel herausarbeitet und durch Erklärungen in die Öffentlichkeit trägt, nimmt sie in maßvoller Weise an der gesellschaftlichen Wertediskussion teil.
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Vorsitzender der Propsteisynode:
Dr. Hans Wilhelm Schünemann, Upen
Stellvertreter: Erhard Stahl, Goslar
Propsteivorstand:
Propst Thomas Gunkel, Goslar (Vors.)
Pfarrer Dirk Glufke, Liebenburg
Dierk Landwehr, Goslar
Birgit Peter, Goslar
Pfarrerin Annemarie Pultke, Goslar
Dr. Hans W. Schünemann, Upen
Erhard Stahl, Goslar
Propsteidiakonieausschuss:
Gerhard Brunke, Alt Wallmoden
Manuela Glufke, Liebenburg
Propst Thomas Gunkel, Goslar
Aksel Hahn, Goslar-Oker
Pfarrer Andreas Jensen
Carla Kleinhans, Goslar
Uta Liebau, Goslar
Joachim Röpke, Bockenem-Bornum
Erhard Stahl, Goslar
Beate Theermann
Anna von Veltheim, Baddeckenstedt
Johanna Walter, Goslar
Propsteibauausschuss:
Pfarrer Andreas Ohm, Sehlde
Gustav Bruer, Haverlah
Hanne Harburg, Goslar
Andreas Jensen, Goslar
Dieter Körner, Liebenburg-Dörnten
Gotthard Niesel, Gustedt
Peter Schaab, Baddeckenstedt
Propsteijugendausschuss:
Günter Eickhoff, Goslar
Annette Schwinger, Liebenburg
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Anregungen der Propsteisynode Goslar zur Frage einer evangelischen
Zeitung
Die Evangelische Zeitung ist mit ihren Berichten zu Fragen des Glaubens, der
Gemeindearbeit und der Entwicklung der Kirche eine Informationsquelle, die
viele Menschen nicht missen möchten.
Das Missverhältnis von finanziellem Aufwand und Zahl der Abonnenten ist der
Propsteisynode Goslar bewusst.
Gleichwohl bedauert sie es, dass der maßvolle Zuschuss der Landeskirche
Braunschweig zu dieser Zeitung gestrichen worden ist, bevor eine Alternative
in Sicht ist.
Wir bitten daher den Medienausschuss, bei seinen Überlegungen zu berück-
sichtigen,
o dass die Information über Gemeindeaktivitäten über Gemeinde-, Propstei-
und Landeskirchengrenzen hinweg für die „Basis“ hochwichtig und anre-
gend ist
o dass gerade die Information über „kleine Themen“ die Identifikation mit un-
serer Kirche stärkt
o dass besonders für Gemeindemitglieder und Mitarbeiter, die sonst wenig
Zugang zu kirchlichen Informationen haben, ein Medium zur Verfügung
stehen muss
o dass das Internet von weiten Kreisen der EZ-Leser nicht genutzt wird und
deshalb keine Alternative ist
o dass Informationen durch die Pressestelle die journalistische Bearbeitung
von Themen nur bedingt ersetzen kann
o dass daher der materielle Gesichtspunkt bei diesem Thema nicht der allein
oder überwiegend entscheidend sein darf.
Liebenburg, im Februar 2013
Dr. Hans W. Schünemann, Vorsitzender der Propsteisynode
Thomas Gunke, Propst