Propsteisynode

Die Propsteisynode ist das „Parlament“ der Gemeinden und Einrichtungen unserer Propstei.

Als solche wählt sie natürlich den „Regierungschef“, den Propst, und beschließt den Haushaltsplan und den Stellenplan der Propstei.

Aber darüber hinaus gibt es eine Vielzahl anderer kirchlicher Aufgaben, an denen sie beteiligt ist. Umfassend wird dies in § 37 Abs. 1 der Propsteiordnung beschrieben:

  • Die Propsteisynode berät Fragen des kirchlichen Lebens, insbesondere Angelegenheiten der Propstei. Sie kann der Landessynode Anregungen geben und in Angelegenheiten von gesamtkirchlicher Bedeutung ... Anträge an die Landessynode stellen.

So kann die Synode zu einer wichtigen Kontaktstelle werden, die Anregungen und Kritik von der „Basis“, den Gemeinden, aufnimmt und diese „nach oben“, zur Landessynode oder zum Landeskirchenamt weiter gibt.

Für die Gemeinden kann die Synode, wenn sie ihre Möglichkeiten nutzt, eine Plattform zum Austausch von Erfahrungen und zum Kennenlernen neuer Ansätze einer lebendigen Gemeindearbeit sein.

Die Goslarer Propsteisynode hat sich damit nicht begnügt, sondern immer auch gesellschaftliche Kernthemen aufgegriffen, bei denen es etwa um die Bewahrung von Leben, Schöpfung und Frieden geht. Indem sie dabei den christlichen Blickwinkel herausarbeitet und durch Erklärungen in die Öffentlichkeit trägt, nimmt sie in maßvoller Weise an der gesellschaftlichen Wertediskussion teil.



 

Synoden 2015

 

Propsteitag 2015 (außer der Reihe)

Samstag, 17. Januar 2015 (Amsdorfhaus in Goslar)

Thema: „Gestaltungsräume in der Diskussion“

Bericht über die Befragung der Gemeinden (Referat Dr. Hans W. Schünemann).

Vorläufige Beschlussempfehlungen des Propsteivorstandes (Propst Thomas Gunkel)

Stellungnahmen der Oberlandeskirchenräte Thomas Hofer und Hans-Peter Vollbach.

Gruppenarbeit zur Erarbeitung von Anregungen für Anträge an die Landessynode

 

 

Frühjahrs-Synode 2015

Donnerstag, 26. Februar 2015 (Gemeinde Sehlde)

Hauptthema: „Weiterarbeit an den Ergebnissen des Propsteitages“

Propst Thomas Gunkel erläuterte anhand einer Powerpoint-Präsentation
(Download der Präsentation) den Vorschlag einer Stellungnahme der Propstei Goslar zum Gesetzentwurf zur Einführung von Gestaltungsräumen, die rechtzeitig vor Verabschiedung des Gesetzes im Mai an die Landeskirche weitergegeben werden soll. Die Stellungnahme wird verabschiedet.

 

 

Sommer-Synode 2015

Samstag, den 4. Juli 2015, 10.00 Uhr (Gemeinde St. Johannes, Goslar-Ohlhof)

Thema: „Schöpfung bewahren – nicht nur darüber reden“
Referate von Reinhard Benhöfer (Leiter des Projekts „Grüner Hahn“ in Hannover) zur Konzeption und von Dr. Dietrich Meyer (Gemeinde Suderburg) zur praktischen Durchführung.

Ausgangspunkt war, dass wir auch in unseren Gemeinden den Auftrag haben, die Schöpfung zu bewahren, dass jedoch unsere Anstrengungen, uns dafür auch einzusetzen, weniger entschieden sind.

An der Diskussion beteiligten sich der Vorsitzende der Umweltkammer der Landeskirche, Florian Fay, und Dipl.-Ing. Martin Schuseil vom Baureferat der Landeskirche.

Es wurde ein Antrag an die Landessynode mit folgendem Inhalt verabschiedet:

Gemäß § 37 I 2 PropsteiO beantragt die Propsteisynode Goslar folgendes:

Die Landessynode der Braunschweigischen Landeskirche möge unter Einbeziehung der Kammer für Umweltfragen sich mit der Frage beschäftigen, ob und wie die Gemeinden bzw. Pfarrverbände zu einem umfassenden Umweltmanagement veranlasst oder angeregt werden können.

Dazu möge sie prüfen, ob das Modell „Grüner Hahn“ der Landeskirche Hannovers für unsere Landeskirche übernommen werden kann und in welchem Umfang den Gemeinden bzw. Pfarrverbänden über die bisher mögliche Förderung hinaus finanzielle und personelle Mittel zur Verfügung gestellt werden können.

 

 

Herbst-Synode

Donnerstag, den 3. September 2015, 19.00 Uhr (Kirchengemeinde Oelber)

Thema: „Auch das ist Luther – seine Stellung zu den Juden“

Dass in den Schriften Luthers viele antijudaistische und antisemitische Aussagen zu finden sind, ist inzwischen allgemein bekannt. Aber was ihr Umfang, ihre Motivation und ihre Folgen sind, ist weniger bekannt. Um auch diese „dunkle Seite Luthers“ zu zeigen, haben referiert:

Dr. Hans W. Schünemann, gestützt auf die Arbeiten von Thomas Kaufmann und Heinz Schilling, über die Entwicklung und Wirkung von Luthers Antijudaismus (Download des Vortrages)

Propst Thomas Gunkel über die Aufgaben, die sich daraus für Theologie und jüdisch-christlichen Dialog ergeben. Anschließend Bearbeitung in Gruppen (Download des Vortrages).

 

 

Winter-Synode geplant:

Donnerstag, 26.November 2015, 19.00 Uhr

Tagesordnung voraussichtlich:

o       Wahl von neuer Vorsitzender / neuem Vorsitzenden

o       ggfs. Wahl von Stellvertreter/in und Mitglied des Propsteivorstands

o       Verabschiedung des Vorsitzenden Dr. Hans W. Schünemann

o       Doppelhaushalt 2016/2017

o       Überlegungen zur Evaluation des Finanzausgleichsgesetzes

 

 


 

Synoden 2014

 

Frühjahrs-Synode 2014

Mittwoch, 19. März 2014, 19.00 Uhr (Gemeinde St. Stephani, Goslar)

Thema: „Leben auf großem Fuß – Der ökologische Fußabdruck“

Referat von Bert Beyers (NDR)

Im Anschluss an die mehr theoretische Synode mit Niko Paech ging es darum, einen praktischen Ansatz zum Umsetzung in unseren Alltag und unsere Gemeinden kennenzulernen.

 

Sommer-Synode 2014

Samstag, den 21. Juni 2014, 10.00 Uhr (Marktkirche Goslar und Amsdorfhaus)

Thema: „Der Spiritualität des Wachstums widerstehen – Leben mit den Psalmen“ 

Referat Prof Dr. Klara Butting

Es ging darum, dass Gottes Lebensworte in uns Raum bekommen. Das Psalmenbuch will diesen Raum schaffen. Auch gesellschaftliche Entwicklungen haben eine Spiritualität, die nach uns greift und in uns Raum gewinnen will.

 

Herbstsynode 2014
Donnerstag, 18. September 2014, 19.00 Uhr (Gemeinde Groß Döhren)

Thema: „Vielgestaltige Kirche“
Unsere Kirche verwirklicht sich in vielerlei Gestalt.
Ergebnisse aus der Mitgliederbefragung der EKD (Kurzreferat Dr. Hans W. Schünemann) und aus einer persönlichen Befragung von Menschen unserer Propstei (Berichte von Propst Thomas Gunkel und Pfarrerin Annemarie Pultke) waren Grundlage für die Diskussion über unsere Erfahrungen mit Glauben und Kirche und unsere Erwartungen an sie.

 

Winter-Synode

Donnerstag, 13.11.2014, 19.00-22.00 Uhr (Gemeinde St. Johannes in Goslar-Ohlhof)

Prof. Dr. Hans-Martin Gutmann referierte zum Thema „Gott im Milieu“

Wenn man nicht wüsste, dass er ein hochkarätiger Theologe ist, würde man ihn für einen begnadeten Pianisten halten. Prof. Dr. Hans-Martin Gutmann von der Universität Hamburg ist beides. Bei der Propsteisynode 13.11.2014 zum Thema „Gott im Milieu“ faszinierte er die Synodalen auf der wissenschaftlichen ebenso wie auf der musikalischen Ebene. Welche Bedeutung die sozialen und die kulturellen Milieus nach heutigem Stand der Wissenschaft für Kirche und Glauben haben – die Ausführungen hierzu unterbrach er mehrmals durch ein hinreißendes Klavierspiel, das bekannte Kirchenlieder mit Jazz-Elementen zu einem „milieuübergreifenden“ Genuss machte.

Unsere Welt, so seine Ausgangsthese, ist durch zunehmende Mobilität in vielen Bereichen gekennzeichnet. Die meisten Menschen suchen ihre eigene individuelle Lebensperspektive. „Ganz gleich, ob man das gut findet: Wir leben in einer faktisch multireligiösen und multikulturellen Gesellschaft.“ Die Milieuforschung versucht, die unterschiedlichen Lebensstile, Lebenslagen und Geschmacksrichtungen in Milieutypen zu erfassen. Da Orientierung zu finden, ist auch für die Kirchen wichtig: Mit welchen Menschen hat die Kirche zu tun? Wie „ticken“ sie? Was erwarten sie? Auch die EKD ging in ihrer 4. Mitgliedschaftsuntersuchung von sechs Lebensstiltypen aus: Hochkulturelle, Bodenständige, Mobile, Kritische, Gesellige, Zurückgezogene. Wie Menschen die Kirche erleben, das machte Gutmann deutlich, hänge zum Beispiel beim Gottesdienst deutlich von ihrer Milieuzugehörigkeit ab. Das gelte auch für den in den verschiedenen Lebenswelten sehr unterschiedlichen Musikgeschmack – von gregorianischen Liturgiestücken über barocke Gesangbuchlieder bis hin zu Taizégesängen oder Neil Diamonds „morning has broken“.

Jedoch solle man die Milieutypen nicht als „Wahrnehmungsraster“ missverstehen, sie vielmehr als hilfreiche „Brille“ betrachten, um die soziale und kulturelle Wirklichkeit besser in den Blick zu bekommen. Gutmann plädierte deshalb für einen aufmerksamen, aber gelassenen Blick auf diese Forschung.

In den Denkpausen zwischen den einzelnen Teilen des Referats führte er am Klavier vor, wie man auch das traditionelle Liedgut für unterschiedliche Milieus öffnen kann. Das anschließende Gespräch zeigte, wie sehr es ihm gelungen war, die Hörerinnen und Hörer zu berühren.

Den ganzen Vortrag können Sie hier nachlesen: Download

 


 

Synoden

 

Sommer-Synode

Dienstag, 28.5.2013, 19.00-22.00 Uhr in der Gemeinde Ohlhof

a) Künftige Synodenarbeit (Referat Dr. Hans W. Schünemann)

Stichworte:

o      Bessere Kommunikation mit den Gemeinden, dazu ab und zu auch Berichte über gelungene Gemeindeprojekte in der Synode

o      Behandlung von drängenden Strukturfragen zur Zukunft der Gemeinden (z.B. Finanzausgleichsgesetz, Schaffung von „Gestaltungsräumen“) und zu den Aufgaben und Zielen der Propstei als Mittelinstanz in der Zukunft

o      Schwerpunktthemen zu „Glauben in unserer Zeit“, bei denen wir immer wieder fragen, wie wir unsere gute Botschaft in Inhalt Sprache und Form weitergeben können

o      Schwerpunktthemen unter dem Stichwort „Unsere Verantwortung für die Gesellschaft und in der Gesellschaft“, für die sich eine Vielzahl von wichtigen gesellschaftlichen/sozialen/sozialethischen Fragen anbietet, zu denen die Kirche nicht schweigen darf

b) Hauptthema: „Religion – Hilfe oder Hemmnis der Integration“

(Referent: Prof. Dr. Lähnemann, Nürnberg-Erlangen, jetzt Goslar)

Auszug aus der Berichterstattung der Goslarschen Zeitung:

Überwindet das Pauschaldenken

Ein brisantes Thema hatte sich die Propsteisynode Goslar für die erste Sitzung nach ihrer Neukonstituierung vorgenommen.

Prof. Dr. Johannes Lähnemann, in Goslar lebender Religionspädagoge der Universität Erlangen-Nürnberg, referierte zum Thema „Religionen – Hemmnisse oder Hilfen der Integration?“ Anhand reicher eigener Erfahrungen zeigte er die Hemmnisse auf, mit denen bestimmte Ausprägungen der Religionen die Integration behindern. Besonders wies er hin auf die Einstellung zur Religionsfreiheit, die Parallelgesellschaften in Ballungsräumen und die Pauschalbilder von „den Anderen“, wie sie teilweise auch von den Medien verbreitet werden. Als bedenklichen Mangel stellte er das Fehlen einer umfassenden kulturell-religiösen Bildung in den Elternhäusern, Kindergärten und Schulen heraus.

Ermutigend war sein Bericht über vielfältige Bemühungen der Kirchen und muslimischer Verbände um Integration, zum Beispiel der Brief von 138 muslimischen Führern an die Repräsentanten des Christentums, die Arbeit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit und der Runde Tisch der Religionen. Höchst anregend wies er auf Möglichkeiten hin, die an der Basis bestehen, wie lokale Foren, in denen sich verschiedene Religionen treffen, oder Aktionen wie „Lade deinen Nachbarn ein!“ und „Weißt du wer ich bin?“, die sich durchaus auch von Einzelnen oder kleineren Gruppen gestalten lassen.

Der Vortrag endete mit einigen griffigen Anregungen zum Thema „Interreligiöser Dialog“, die man sich über den Spiegel hängen kann. Zum Beispiel: Erneuert euch, modernisiert euch! Überwindet das Pauschaldenken! Lest miteinander eure heiligen Schriften! Tretet füreinander ein!

In „Murmelgruppen“, in denen das Gehörte diskutiert wurde, ergaben sich vielfältige Fragen, die Prof. Lähnemann zum Abschluss mit großer Sachkunde und Lebendigkeit behandelte.

 

Herbst-Synode

Donnerstag, 5.9.2013, 19.00-22.00 Uhr in der Gemeinde Sehlde

Thema: „Pfarrverbände neuen Typs“

Hauptthema war der Plan der Landeskirche Braunschweig, „Pfarrverbände neuen Typs“ zu schaffen. Gemeint sind damit Zusammenschlüsse von einzelnen Kirchengemeinden zu „Gestaltungsräumen“, in denen die Aufgaben der Gemeinden gebündelt werden.

Alle Gemeinden wissen, dass Kooperation künftig nötig sein wird. Dennoch haben diese Pläne zu Beunruhigung an der Basis geführt. Denn die Gemeinden sind bisher an diesen Überlegungen nicht beteiligt worden. Und sie können zu einschneidenden Konsequenzen führen, weil auch die Übertragung von Personalhoheit und Finanzhoheit auf die übergeordnete Instanz erwogen wird.

Die Propstei Goslar besteht auf einer Beteiligung der Gemeinden und hat als ersten Schritt dazu diese Synode durchgeführt:

Kurzreferate:

a.) Pfarrer Andreas Jensen
erinnerte kurz an den „Moderierten Prozess“ in Goslar, bei dem Vereinbarungen an der Basis zu sinnvollen neuen Strukturen geführt haben.

b.) Pfarrer Dr. Axel Heike-Gmelin
berichtete über den Grundsatzbeschluss der Landessynode zur „Stellen- und Strukturplanung, der die Bildung von „Gestaltungsräumen“ mehrerer Gemeinden vorsieht, in denen dann die Gemeinden die ihnen entsprechenden Formen der Zusammenarbeit finden sollen (Pfarrverbände verschiedener Typen oder Fusion).

c.) Pfarrer Jürgen Grote (Groß Elbe)
unterzog den Plan der Landeskirche am Beispiel des Innerstetals einer scharfen Kritik.

Es schloss sich eine lebhafte Diskussion an, die mit einer Entschließung endete:

Die Synode hat den Eindruck, dass der Zeitplan für die Entscheidungsfindung über die Gestaltungsräume und die damit verbundenen Regelungen zu eng gesteckt ist für eine ausreichende Beteiligung der Propsteien und Gemeinden.

Wir fordern die Landessynode auf, mindestens ein weiteres Jahr zur Verfügung zu stellen für konstruktive Beteiligungen an den Entscheidungsprozessen.

Propsteivorstand und Propsteisynode werden dies Thema weiter verfolgen.

 

Winter-Synode

Samstag, 2.11.2013, 10.00-15.00 Uhr (Amsdorfhaus)

Hauptthema: „Befreiung vom Überfluss“

(Referent: Prof. Dr. Niko Paech, Oldenburg)

Christinnen und Christen, die ihre Schöpfungsverantwortung ernst nehmen, sind tief beunruhigt über die sozialen Verwerfungen und gefährlichen Umweltbelastungen, die von der geltenden Wirtschaftsordnung herbeigeführt werden.

Unter dem Stichwort  „Postwachstumsökonomie“ beschäftigen sich Prof. Dr. Nico Paech und sein Team seit Jahren mit einer Alternative. Weit über landläufige Vorstellungen von „nachhaltigem“ oder „grünem“ Wachstum hinausgehend plädiert er für eine Wirtschaftsordnung, in der die Menschen in Respekt und Verantwortung mit der Natur und ihren Mitgeschöpfen leben, die begrenzten Ressourcen genügsam nutzen und die Schönheit der Erde für kommende Generationen bewahren.

Hinweise dazu: http://postwachstumsoekonomie.org/html/paech_grundzuge_einer_postwach.html

und http://www.akademie-solidarische-oekonomie.de/index.php

 



Anregungen der Propsteisynode Goslar zur Frage einer evangelischen Zeitung

Die Evangelische Zeitung ist mit ihren Berichten zu Fragen des Glaubens, der
Gemeindearbeit und der Entwicklung der Kirche eine Informationsquelle, die
viele Menschen nicht missen möchten.

Das Missverhältnis von finanziellem Aufwand und Zahl der Abonnenten ist der
Propsteisynode Goslar bewusst.

Gleichwohl bedauert sie es, dass der maßvolle Zuschuss der Landeskirche
Braunschweig zu dieser Zeitung gestrichen worden ist, bevor eine Alternative
in Sicht
ist.

Wir bitten daher den Medienausschuss, bei seinen Überlegungen zu berück-
sichtigen,

o  dass die Information über Gemeindeaktivitäten über Gemeinde-, Propstei-
und Landeskirchengrenzen hinweg für die „Basis“ hochwichtig und anre-
gend ist

o  dass gerade die Information über „kleine Themen“ die Identifikation mit un-
serer Kirche stärkt

o  dass besonders für Gemeindemitglieder und Mitarbeiter, die sonst wenig
Zugang zu kirchlichen Informationen haben, ein Medium zur Verfügung
stehen muss

o  dass das Internet von weiten Kreisen der EZ-Leser nicht genutzt wird und
deshalb keine Alternative ist

o  dass Informationen durch die Pressestelle die journalistische Bearbeitung
von Themen nur bedingt ersetzen kann

o  dass daher der materielle Gesichtspunkt bei diesem Thema nicht der allein
oder überwiegend entscheidend sein darf.

Liebenburg, im Februar 2013

Dr. Hans W. Schünemann, Vorsitzender der Propsteisynode
Thomas Gunke, Propst

 


 

Entschließung zu dem Vorhaben der Landeskirche, die Gemeinden in „Gestaltungsräumen“ zu organisieren (vgl. 14. Landessynode)

Die Propsteisynode Goslar hat den Eindruck, dass der Zeitplan für die Entscheidungsfindung über die Gestaltungsräume und die damit verbundenen Regelungen zu eng gesteckt ist für eine ausreichende Beteiligung der Propsteien und Gemeinden.

Wir fordern die Landessynode auf, mindestens ein weiteres Jahr zur Verfügung zu stellen für konstruktive Beteiligungen an den Entscheidungsprozessen.

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